Lärchenholz wird in den Alpen schon seit Jahrhunderten für Zäune und Dächer verwendet. Das Holz der Lärche hat den großen Vorteil, dass es nicht mit Holzschutzmitteln behandelt werden muss, und trotzdem auch unter dem Einfluss der Witterung seine Stabilität bewahrt.
Die Farbe des Lärchenholzes ist anfangs rotbraun, doch nach einem Jahr im Freien verliert es seine typische Farbe. Das Holz wird graubraun bis grau und genau diese Farbe sieht man auf vielen Almhütten die mit diesen Dachschindeln gedeckt wurden.
Lärchenholz wird in vielen verschiedenen Bereichen genutzt.
- Bauholz
Durch die hohe Stabilität des Holzes wird es gerne als Bauholz verwendet. Dachstühle und andere tragende Elemente im Bereich des Daches können aus Lärche gefertigt werden. Auch Haustüren und Fenster werden aus dieser heimischen Holzart gefertigt. Früher hatten auch viele Häuser Fassaden aus Lärchenholz, und bei modernen Einfamilienhäusern kommen diese Holzfassaden wieder in Mode. Auch Carports und Terrassenüberdachungen bestehen häufig aus diesem Holz.
- Gartenholz
Die Lärche ist für fast jede Art der Anwendung im Garten geeignet. Hochbeet und Gartenzaun kann man sonst in dieser Qualität fast nur aus Tropenhölzern fertigen. Und gerade bei Terrassendielen kommen die positiven Eigenschaften der Lärchenhölzer voll zum tragen. So ist dieses Terrassenholz extrem widerstandsfähig, splittert nur schwer und muss praktisch nicht gepflegt werden. Es reicht Holzterrasse einmal im Jahr mit Wasser und einer Bürste abzuschrubben.
- Möbelholz
Lärchenholz ist auch im Haus sehr oft die ideale Wahl. Lärchentreppen sind sehr tragfähig, und Wandverkleidungen strahlen Wärme und Geborgenheit aus. Küchenmöbel und Bauernmöbel erhalten durch die Maserung einen speziellen Stil, der an die traditionellen alpenländischen Möbel erinnert.

Ein Gartenweg aus Lärchenholz - Foto: wim harwig (flickr.com)